unscheinbare Knolle - große Wirkung
Rote Rüben
werden auch rote Bete oder Runen genannt. Sie sind sehr vielfältig und können von kräftig bis fein und von pikant bis süß zubereitet werden. Auch für die schnelle Küche sind die Knollen bestens geeignet.
Rundum Gesund
Rote Rüben wirken stärkend und appetitanregend, fördern die Gallensekretion, beugen Erkältungen und Grippe vor. Der hohe Eisengehalt unterstützt die Blutbildung. Die enthaltenen Saponine wirken cholesterinsenkend, entzündungshemmend und krebsvorbeugend. Das enthaltene Betanin, ein roter Farbstoff, wirkt zellschützend und stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte. Biologisch gezogene Rüben haben im Vergleich zu herkömmlichen einen niedrigeren Nitratgehalt.
Lagerung & Konservierung
Rote Rüben sind im Gemüsefach des Kühlschrankes cirka eine Woche haltbar. Sind die Rüben bereits gekocht, sollten sie nur einen Tag gelagert werden.
Verwendung in der Küche
Rote Rüben müssen in kaltem Wasser gut gebürstet werden. Sollen die Knollen gegart werden, auf keinen Fall die Wurzeln kappen, sonst bluten sie beim Garen aus. Die Rüben zum Kochen in reichlich Wasser zustellen und cirka eine Stunde kochen. (Garen im Schnellkochtopf verkürzt die Kochzeit um ein Drittel!) Anschließend die Rüben mit kaltem Wasser abschrecken, so lassen sie sich leicht schälen.
Oder die Rüben im Rohr unter Flüssigkeitszugabe backen – das dauert je nach Knollengröße rund zwei Stunden.
Sollen die Rüben roh weiter verarbeitet werden, mit einem Sparschäler dünn schälen und je nach Rezept raffeln, in Scheiben oder würfelig schneiden.
Achtung, Rote Rüben färben einfach alles! - Arbeiten mit Gummihandschuhen vermeidet Flecken auf den Händen. Die Farbe zieht auch ins Holzschneidbrett ein - Rote Rüben daher auf einem Teller schneiden und alle benutzten Geräte und Küchenutensilien sofort nach Gebrauch abwaschen.
Winterlicher Rohkostsalat
Zutaten:
1 kleine Rote Rübe
1 kleiner Apfel
1 kleine Karotte
2 EL Joghurt
1 TL Senf
Salz und Pfeffer
Saft ½ Zitrone
Gehackte Kürbiskerne
Zubereitung:
Rote Rübe waschen, schälen und gemeinsam mit Apfel und Karotte fein raffeln. Marinade aus Joghurt, Zitronensaft, Senf, Salz und Pfeffer abmischen und darunter rühren. Die Kürbiskerne am Ende darüber streuen.
Tipp: Resteküche
Niemand kauft Lebensmittel ein, um sie gleich wieder im Hausmüll zu entsorgen. Trotzdem landen täglich Tonnen von Brot, Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren, Fertigprodukten und Naschereien aus Haushalten im Müll. Oft sogar noch originalverpackt und unverdorben! Bis zu 12% des Hausmülls sind Lebensmittel; fast die Hälfte davon entfällt auf originalverpackte Lebensmittel oder solche in angebrochenen Verpackungen.
Reste-Essen ist nicht nur eine Möglichkeit, ein Zuviel an Lebensmitteln sinnvoll zu verwerten – man schont auch den Geldbeutel.
Rezepte für die Resteküche - www.haushaltsmanager.at